Kontakte Vbst Korneuburg - Hollabrunn

Wolfgang Bauer

Verbindungsstellenleiter

wolfgang.bauer@ipa.at

Verbindungsstellensekretär - Christian HOLOCSY
Schatzmeister/Kassier - Rade MILOVANOVIC
Schriftführer - Walter HAFNER

 

Polizeikontaktperson Bez. KO - Andreas RICHTER ( PI Korneuburg )      
Polizeikontaktperson Bez. HL - Judith RESEL ( PI Retz)

Ansprechperson für Pensionisten, Bildtechnik  - Walter HAFNER
Sport, Kultur, Wandern - Erwin ROZBOUD
                                                                                                                                                            
JA Korneuburg, IPA Artikelverkauf, Kreativität im Bez. KO - Nicole  KLAMMER 
JA Korneuburg u. Verkauf IPA Artikel - Wolfgang RECHENSTEINER


 

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IPA Frühlingsausflug

26.05.2025 – 28.05.2025 IPA Frühlingsausflug Ptuj SLO – Zagreb – Landtechnikmuseum Bgld.

Im Vorjahr organisierte die Verbindungsstelle Korneuburg - Hollabrunn erstmals einen 3 tägigen IPA Ausflug.

Aufgrund der positiven Rückmeldungen, entschied man sich erneut, eine Reise in der Dauer von 3 Tagen zu realisieren.

Die Verbindungsstelle verfügt auch über die Bundesgrenze hinaus, viele freundschaftliche Kontakte.

Innerhalb der letzten 10 Jahre, konnte die Weinviertler IPA Gemeinschaft, Ausflüge in die verschiedensten europäischen Staaten verwirklichen.

Heuer wollte man das IPA Netzwerk der internationalen Freundschaft vergrößern, so wurde erstmals Kroatien ( Land Nr. 6) besucht.

Die vorgesehenen Programmpunkte, für die 2025 festgesetzte mehrtägige Reise waren Ptuj/Slowenien, die geschichtsträchtige kroatische Hauptstadt Zagreb, das Landtechnikmuseum  St. Michael im Südburgenland, sowie ein Heurigenausklang im Traditionsweinbauort Perchtoldsdorf.

Am ersten Ausflugstag, wurde in Fernitz bei Graz das Mittagessen eingenommen.

Robert Neumann, Präsident der Österreichischen IPA Sektion, wurde im Speiselokal freundlich begrüßt.

Österreichs höchster IPA Funktionär, stellte sich den Reisenden der IPA Vbst Korneuburg – Hollabrunn, sowie den Gästen der Verbindungsstellen Znaim ( Mag. Jiri Hubr ), Mistelbach, NÖ Ost ( VBL Johann Baumgartner  mit Gattin ) und Wr Neustadt vor, dieser würdigte das Prosperieren, der Weinviertler Vbst und wünschte allen Ausflugsteilnehmern, eindrucksvolle und fröhliche Tage.

Da die IPA auf einem Fundament der internationalen Völkerverständigung verankert ist, wurden die bestehenden Kontakte gepflegt und erweitert.

7 Personen der IPA Regionalgruppen Maribor und Celje konnten empfangen werden.

5 slowenische IPA Freunde nahmen am Tagesausflug nach Zagreb teil.

Als besonders beindruckend kann, der Besuch und die Besichtigung der Zagreber Polizeiakademie erwähnt werden, wo verschiede geschlossene Zugsformationen an Polizeischülern wahrgenommen wurden.

Anfang der 90er Jahre, stellte der junge Staat Kroatien, eine Unzahl an neuen Polizisten in den Dienst. So gab es in bei der kroatischen Polizei keine Alterspyramide. Viele Polizisten der kroatischen Geburtsstunde, treten jetzt, oder in Kürze ihren Ruhestand an.

So ist die Polizeiakademie gefordert, diese große Lücke mit Berufsanfängern zu schließen.  

Ein ganz besonderer Dank, gilt Nikša Jelovčić dem Direktor des Zagreber Polizeimuseums, sowie dem hochrangigen kroatischen Polizeibeamten Mario Akmačić, die es der Reisegruppe ermöglicht haben, das Polizeimuseum, bzw. eine Sonderausstellung über den  Polizeieinsatz im kroatischen Heimatkrieg zu besichtigen.

Die Sammlung im Polizeimuseum reicht von der Zeit der K.u.K Monarchie, bis in die Gegenwart, sämtliche Uniformen, Bewaffnungen, Polizeiutensilien, einspurige Fahrzeuge usw. werden zur Schau gestellt.

In beiden Ausstellungen erfolgten detailgenaueste Informationen, durch die Polizeibeamten Jelovčić und Akmačić

Die kroatische Polizei leistete einen wesentlichen Beitrag für die territoriale Verteidigung im Bürger und Heimatkrieg.

In den Kampfhandlungen kamen etwa 300 kroatische Polizisten ums Leben.

Seitens der Polizei gab es eine große Anzahl verschiedenster Waffen, die in den 90er Jahren zum Einsatz kamen. Grund dieses Waffenmangels, war ein internationales Waffenembargo für den jungen kroatischen Staat.

All diese Waffen und Uniformen können in dieser Sonderausstellung besichtigt werden.

Auch Stadtführer Dr. Mladen Rac, hat wesentlich für den Erfolg dieser Reise beigetragen.

Dr. Rac ist nicht nur ein fachkundiger Experte der Zagreber Geschichte und der dortigen Sehenswürdigkeiten. Durch seinen unermüdlichen Einsatz, ermöglichte er der Gruppe, eine nicht für die Öffentlichkeit vorgesehene Führung im Heimstadion des Fußballklubs Dinamo Zagreb. Diese Führung nahm der Manager des kroatischen Rekordfußballmeisters höchstpersönlich vor.

Neben dem Spielfeld und der Tribüne, konnten auch die Umkleideräume, Trainingsgeräte, sowie die Duschen und der Pressekonferenzraum besichtigt werden.

Gleich neben den Umkleidekabinen nahmen die IPA Freunde im sogenannten Tunnel Stellung ein, dies ist der Ausgangspunkt für beide Mannschaften um ins Spielfeld einzumarschieren.

Im Tunnel befanden sich die Reiseteilnehmer auf jenen paar Quadratmetern, an welchen die Weltfußballgötter vor dem Beginn der Champions Leaguespiele ( Messi, Ronaldo, Beckham, Kroos, Zidane, Krankl, Polster, Beckenbauer.. ) , aber auch die großen Kroaten ( Modric, Prosenecki, Šuker, Olic, Mandzukic, Krančar uvm ) auf den Einzug warteten und einen Sieg ihrer Mannschaft herbeisehnten.

Am Heimreistag wurde das im Bezirk Güssing befindliche Landtechnikmuseum aufgesucht.

Othmar Lorenz, Funktionär der IPA LG Burgenland und Kontaktstellenleiter der IPA Jennersdorf, fand sich ebenfalls im Landtechnikmuseum St. Micheal ein.

Othmar Lorenz und die Verbindungsstelle Korneuburg – Hollabrunn, sind bereits seit einigen Jahren, freundschaftlich und werteorientiert verbunden.

Der große Profit dieser Reise, ist die Mitnahme von Eindrücken, Erlebnissen,  ein Maß an Bildung, sowie die Vertiefung vieler Freundschaften.

PTUJ (Slowenien ):

Die Stadt Ptuj ( 18.000 Einwohner ), liegt am westlichen Ufer der Drau.

Ptuj hat viel an Sehenswürdigkeiten und an Kultur zu bieten, etwa das Schloss, den Stadtturm, schöne Plätze und die roten Dächer. Das Schloss kann unkompliziert in Form einer Stadtrunde besichtigt werden. Unweit von Ptuj befindet sich auch ein Stausee.

Historisch gesehen, ist Ptuj/dt. Pettau, die älteste Stadt des ehemaligen Herzogtums Steiermark. Das heutige Stadtgebiet, wurde schon in der Jungsteinzeit besiedelt.

Die Lage an der Bernsteinstraße, brachte Putj bereits in der vorrömischen Zeit einen großen Reichtum ein, was auch einen starken Zuzug zur Folge hatte.

Ab dem 9 Jahrhundert gehörte Pettau zum Erzbischöflichen Gebiet Salzburgs.

Die Schifffahrt und der Handel, bescherten der Stadt einen erheblichen Reichtum.

Von 1479 bis 1490 wurde Ptuj von den Magyaren eingenommen.

1555 wurde Pettau in das Herzogtum Steiermark eingegliedert.

Immer wieder wurde Ptuj in die Auseinandersetzungen mit dem Osmanischen Reich verwickelt.

Nach dem Ende des 1. Weltkriegs, kam Ptuj trotz deutschsprachiger Bevölkerungsmehrheit ohne Abstimmung zu Jugoslawien.

Heute befindet sich Ptuj, unweit der kroatischen Grenze

 

Zagreb, dt Agram:

Kroatienurlauber fahren im Regelfall an Zagreb vorbei. Es lohnt sich aber, die charismatische und K. u K. geprägte Stadt mit seinen Sehenswürdigkeiten kennenzulernen.

In der kroatische Hauptstadt leben derzeit etwa 760.000 Einwohner. Zagreb ist eine junge Großstadt, im Jahre 1900 hatte Zagreb erst 110.000 Einwohner. Wien als Reichshauptstadt, hatte um 1900, im Gegensatz zu heute. schon 2.000.000 Einwohner. Zagreb, die Stadt an der Save hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten, etwa die Kathedrale, den Jelacic Platz, die obere und die untere Stadt, die St. Markus Kirche, das Nationaltheater, verschiedene Museen und Gärten, sowie die Einkaufsstraße Ilica. Der Gemüse und Grünmarkt im Zentrum ist immer ein besonderes Erlebnis. Die Architektur der großen Wiener Architekten, ist in Agram unübersehbar. Zagreb ist auch die Heimatstadt des Fußballvereins Dinamo Zagreb. Zagreb ist eine Stadt, in der sich historisch viel ereignet hat ( Mongoleneinfälle, Bollwerk gegen die Türken, sowie eine bewegte Geschichte im 20 Jahrhundert ).

Landtechnikmuseum St. Michael im Burgenland:

Das südburgenländische Landtechnikmuseum wurde 1995 gegründet. Auf einer Fläche von 2700 m2 können etwa 2000 Exponate ( landwirtschaftliche Werkzeuge sowie Landmaschinen ) besichtigt werden, welche in den letzten 200 Jahren zum Einsatz gekommen sind.

Von der Sichel bis zum Mähdrescher reicht die Bandbreite. ( Bodenbearbeitungsgeräte, Obst und Weinbau, Schnapsbrennerei, Dampfmaschinen, Grünlandwirtschaft, Sämaschinen, Pflüge, Tierhaltungsgeräte, pferdebetriebene Landmaschinen, bäuerlicher Haushalt uvm. )

Die Besichtigung dieses Museums führt uns in eine nostalgische Zeitreise. Wer kennt sie nicht die Geschichten unserer Eltern und Großeltern, die vom Pferdeeinsatz in der Landwirtschaft erzählten. Im primären Erwerbssektor, gab es für diese Generation bahnbrechende Veränderungen, als das Ross vom Traktor abgelöst und gänzlich ersetzt wurde.

Das Landtechnikmuseum wird von einem Verein betrieben, welcher mit großen Engagement, die Maschinen repariert und restauriert, sodass der Originalzustand wieder herstellt wird und die Geräte für die Nachwelt erhalten bleiben.

Traditionsheurigenort Perchtoldsdorf:

Seit dem Jahr 1248, kann der Weinbau in Perchtoldsdorf historisch nachvollzogen werden.

90 Prozent des in Perchtoldsdorf produzierten Weines, wird in den Heurigenlokalen, bei den Aussteckzeiten konsumiert.

In Perchtolsdorf, dem einstigen Bollwerk gegen die Türken, gibt es eine Vielzahl von mittelalterlichen Gebäuden. Bekannt ist der Marktplatz mit der naheliegenden Burg.

Im Ort gibt es insgesamt 34 Heurigenlokale, welche im Regelfall seit Generationen familiär geführt werden.

Höhepunkt im Jahreskreis ist der Percholdsdorfer Hiataeinzug, wobei die Jungwinzer, auf Rössern in das Zentrum traben und das wohl größte Erntedankfest Österreichs einleiten.

 

Weitere Fotos unter: IPA Frühjahrsausflug

Informationen

Der Inhalt von www.niederoesterreich.ipa.at befasst sich mit den Vereinsaktivitäten, die in den Statuten genannt sind und berichtet über soziale Aktivitäten von Mitgliedern der International Police Association.